IT-Kostensenkung: Wie Unternehmen gezielt sparen können

5 schnelle und 5 strategische Maßnahmen

2.4.2025

Wissen

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IT ist für Unternehmen heute unverzichtbar – ohne Computer, Server und Software läuft nichts mehr. Doch genau dieser Bereich verursacht oft besonders hohe Kosten. Deshalb fragen sich viele: Wie lassen sich die IT-Kosten senken, ohne auf Qualität zu verzichten? Besonders aktuell: Das bevorstehende Support-Ende für Windows 10. Es zwingt viele Firmen dazu, über neue Hardware nachzudenken. Doch teure Neuanschaffungen müssen nicht sein. Es gibt einen clevereren Weg, um auf Windows 11 umzusteigen – und dabei bares Geld zu sparen. Das und welche Möglichkeiten du noch hast, um deine IT-Kosten nachhaltig zu reduzieren, erfährst du hier.

Überblick: Wo entstehen IT-Kosten eigentlich?

Wer IT-Kosten senken will, muss zuerst wissen, wo sie überhaupt entstehen. Denn die Ausgaben verteilen sich oft auf viele Bereiche – und nicht alle sind auf den ersten Blick sichtbar.

  1. Hardware und Infrastruktur
    Server, Laptops, Monitore, Netzwerktechnik – die Anschaffung neuer Geräte ist teuer. Dazu kommen laufende Kosten für Wartung, Austausch und Lagerhaltung.
  2. Software und Lizenzen
    Viele Unternehmen zahlen jährlich hohe Beträge für Betriebssysteme, Office-Anwendungen, branchenspezifische Tools oder Sicherheitslösungen. Oft sind Lizenzen dabei sogar noch doppelt vergeben oder unnötig umfangreich.
  3. Betrieb, Wartung und Support
    IT muss nicht nur angeschafft, sondern auch betrieben werden. Dazu gehören Updates, Patches, Störungen, Reparaturen und regelmäßige Wartung – intern oder über Dienstleister.
  4. Personal und externe Dienstleister
    IT-Spezialisten und -Spezialistinnen sind gefragt – und entsprechend kostenintensiv. Viele Unternehmen setzen zusätzlich auf externe Dienstleister, was die Ausgaben weiter erhöht.
  5. Energieverbrauch und Ressourcenbindung
    Gerade Serverlandschaften, veraltete Hardware oder ineffiziente Systeme treiben den Stromverbrauch nach oben. Auch personelle Ressourcen werden gebunden, wenn Prozesse nicht effizient laufen.

5 schnelle Maßnahmen zur IT-Kostensenkung

Nicht jede Einsparung braucht einen großen Umbau. Schon mit einfachen Mitteln kannst du deine IT-Kosten kurzfristig und spürbar senken.

  1. Unnötige Abos und Lizenzen kündigen
    Über die Jahre sammeln sich viele Tools und Lizenzen an, die niemand mehr nutzt. Ein regelmäßiger Lizenz-Check bringt Klarheit – und spart bares Geld.
  2. IT-Dienstleister und Verträge neu verhandeln
    Ob Wartungsvertrag oder externer Support: Viele Leistungen lassen sich nachverhandeln. Prüfe genau, ob Umfang und Preis noch zu deinem aktuellen Bedarf passen.
  3. Cloud-Kosten analysieren und optimieren
    Cloud-Dienste sind flexibel – aber auch kostenintensiv, wenn sie nicht kontrolliert werden. Überprüfe, ob du wirklich alle gebuchten Leistungen brauchst und ob Skalierungspotenzial besteht.
  4. Hardware zentral verwalten
    Mit einem IT-Asset-Management behältst du den Überblick über deine Geräte, ihre Nutzung und ihren Zustand. So vermeidest du Doppelanschaffungen und erkennst frühzeitig, wo Ersatz oder Optimierung nötig ist.
  5. Energieverbrauch reduzieren
    Server, PCs und Monitore verbrauchen viel Strom – besonders wenn sie rund um die Uhr laufen. Serverkonsolidierung, energieeffiziente Geräte und klare Richtlinien zur Nutzung helfen, die Stromkosten zu senken.

5 strategische Maßnahmen zur IT-Kostensenkung

Neben kurzfristigen Mitteln lohnt sich auch ein Blick auf strategische Stellschrauben. Mit mittel- bis langfristigen Maßnahmen kannst du dein IT-Budget dauerhaft entlasten – und gleichzeitig die Effizienz steigern.

  1. IT-Prozesse automatisieren
    Wiederkehrende Aufgaben wie Softwareverteilung, Updates oder Onboarding-Prozesse können automatisiert werden. Das spart Zeit und verringert den Personalaufwand.
  2. Mitarbeitende schulen
    Gut geschulte Teams arbeiten effizienter und vermeiden Fehler. Schulungen zur IT-Nutzung oder zu neuen Tools sorgen nicht nur für mehr Produktivität, sondern auch für weniger Supportbedarf.
  3. Open-Source-Software evaluieren
    Viele kostenpflichtige Anwendungen lassen sich durch leistungsstarke Open-Source-Alternativen ersetzen – z. B. bei Office-Programmen, Projektmanagement-Tools oder Firewalls.
  4. Outsourcing gezielt einsetzen
    IT-Bereiche wie Helpdesk oder Infrastrukturwartung können ausgelagert werden. Wichtig ist hier: Qualität und Leistung genau definieren – und nicht nur nach dem günstigsten Preis entscheiden.
  5. Refurbished-IT in die Beschaffungsstrategie integrieren
    Ein oft unterschätzter Hebel zur IT-Kostensenkung ist der gezielte Einsatz von Refurbished-IT. Generalüberholte Geräte bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und können viele Jahre zuverlässig genutzt werden.

Refurbished-IT als nachhaltige Sparmaßnahme

Refurbished-IT ist für viele Unternehmen der vielleicht wirksamste Hebel zur IT-Kostensenkung – besonders dann, wenn größere Hardware-Anschaffungen anstehen, wie aktuell durch das Support-Ende von Windows 10.

Was ist Refurbished-IT?

Refurbished Geräte sind gebrauchte IT-Produkte, die professionell aufbereitet, geprüft und technisch einwandfrei wieder in den Umlauf gebracht werden. Dazu gehören zum Beispiel Laptops, PCs, Monitore oder Server aus dem Business-Umfeld.

Neu vs. Refurbished

Refurbished Hardware kostet oft 30–70 % weniger als vergleichbare Neugeräte. Und das bei vergleichbarer Qualität: Professionell aufbereitete Geräte werden geprüft, gereinigt, repariert und erhalten eine neue Garantie. Der größte Unterschied? Kein unnötiger Ressourcenverbrauch – und deutlich geringere Anschaffungskosten.

Welche Geräte eignen sich besonders?

Refurbished-IT eignet sich besonders für Arbeitsplätze, an denen keine Hochleistungsrechner gebraucht werden – etwa in Verwaltung, Vertrieb oder Kundenservice. Auch Notebooks für mobiles Arbeiten oder Homeoffice lassen sich gut refurbished beschaffen.

Garantien, Qualitätssicherung und Zertifizierungen

Seriöse Refurbisher arbeiten mit festen Prüfprozessen und nach anerkannten Standards – z. B. ISO-Zertifizierungen. Viele bieten 24-Monate-Garantie und zusätzliche Servicepakete an. Auch die sichere Datenlöschung vor der Wiederverwendung ist garantiert – ein wichtiger Punkt beim Thema Datenschutz.

Wirtschaftliche Vorteile im Überblick

  • Deutlich geringere Anschaffungskosten
  • Längere Nutzungsdauer durch geprüfte Qualität
  • Weniger Abschreibung durch niedrigeren Gerätewert
  • Weniger Kapitalbindung im IT-Budget
  • Beitrag zu Nachhaltigkeitszielen – ohne Mehraufwand

Wie groß die Ersparnis in der Praxis sein kann, zeigt das Beispiel der Concordia Versicherung: Das Unternehmen hat durch den Einsatz von Refurbished-IT über 300.000 Euro eingespart – ganz ohne Abstriche bei Qualität oder Sicherheit.

Refurbished-IT zeigt: Sparen und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen – im Gegenteil. Wer hier strategisch plant, kann beides verbinden.

Vorurteile über Refurbished-IT – und warum sie nicht stimmen

Auch wenn die Vorteile klar auf der Hand liegen: Beim Thema IT-Kostensenkung durch Refurbished Hardware tauchen in der Praxis immer wieder Fragen und Bedenken auf. Die gute Nachricht: Für die meisten Herausforderungen gibt es einfache und überzeugende Lösungen.

  1. „Gebraucht = unsicher?“
    Viele denken bei gebrauchten Geräten an veraltete Technik, Leistungsprobleme oder Sicherheitsrisiken. Doch das trifft auf professionell aufbereitete Business-Hardware nicht zu. Refurbished-Geräte werden gründlich geprüft, gereinigt, technisch instand gesetzt und erhalten neue Garantie.
  2. Sicherheit und Datenschutz bei Umstellungen
    Beim Thema IT geht es immer auch um sensible Daten. Gute Refurbisher garantieren eine zertifizierte, revisionssichere Datenlöschung nach aktuellen Standards. So bleiben Datenschutz und IT-Sicherheit gewahrt – auch beim Gerätetausch oder Weiterverkauf.
  3. Technische Hürden (Kompatibilität, Support)
    Nicht jedes Altgerät ist automatisch Windows-11-kompatibel oder passt nahtlos in bestehende IT-Strukturen. Wichtig ist deshalb eine sorgfältige Geräteauswahl, bei der Hardwareanforderungen, Softwarekompatibilität und Supportbedarfe von Anfang an berücksichtigt werden. Ein erfahrener Refurbisher kann hier beraten und helfen, passende Lösungen zu finden.

Fazit: Viele Wege führen zur IT-Kostensenkung

IT-Kostensenkung ist kein einmaliger Schritt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Wer dauerhaft sparen will, sollte kurzfristige Maßnahmen – wie das Optimieren von Lizenzen oder Cloud-Diensten – mit einer langfristigen Strategie verbinden. Automatisierung, Schulungen, smarte Beschaffung und gezielte Umstellungen können die IT dauerhaft effizienter und kostenschonender machen.

Refurbished-IT spielt dabei eine besondere Rolle: Sie verbindet Kosteneinsparung mit Nachhaltigkeit – und ist damit mehr als nur ein Sparmodell. Gerade in Zeiten knapper Budgets und steigender Umweltanforderungen lohnt sich der Blick auf wiederaufbereitete Hardware.

Damit die Umsetzung reibungslos klappt, ist ein erfahrener Partner wichtig – einer, der Qualität garantiert, rechtliche Vorgaben erfüllt und dich bei Auswahl, Integration und Support unterstützt. Seit über 25 Jahren sind wir auf Refurbished-IT für Unternehmen spezialisiert. Erfahre hier mehr über unsere Refurbished-IT.

FAQ

Was spart am meisten IT-Kosten?

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Die größten Einsparungen bringen Lizenzoptimierung, Refurbished-IT und gezielte Automatisierung.

Ist Refurbished-IT wirklich sicher?

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Ja – bei professionellen Anbietern erfolgt eine zertifizierte Datenlöschung, Prüfung und Garantie wie bei Neuware.

Wie lange halten aufbereitete Geräte?

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Viele Refurbished-Geräte sind aus dem Business-Bereich und laufen problemlos noch mehrere Jahre – oft länger als gedacht.

Wie kann ich IT-Kosten transparent machen?

Blauer Pfeil nach unten

Ein IT-Asset-Management hilft, Geräte, Lizenzen und laufende Kosten im Blick zu behalten und gezielt zu optimieren.

Welche Maßnahmen lassen sich sofort umsetzen?

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Nicht genutzte Lizenzen kündigen, Cloud-Dienste prüfen, Strom sparen und erste Refurbished-Geräte testen – damit lässt sich direkt starten.

Erreichte Nachhaltigkeitsziele

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Beleuchtung

Alle Bereiche vom Büro bis zur Fertigung sind mit energieeffizienten LED-Leuchtsystemen und Bewegungsmeldern ausgestattet.

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CO2 Neutralität

Wir gleichen unseren ökologischen Fußabdruck aus, indem wir für jedes Feedback in der Google-Bewertungsaktion einen Baum pflanzen und somit 5 Tonnen CO2 neutralisieren.

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Druckseiten

Durch digitale Unterschriften haben wir den Papierverbrauch im Personalbereich erheblich reduziert, z. B. von 62 auf nur noch 12 Seiten bei Einstellungen.

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Elektroladestation

Seit 2020 haben wir eine eigene Ladestation für E-Fahrzeuge, um die umweltfreundliche Mobilität weiter voranzutreiben.

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Gedruckte Medien

Um unseren Papierverbrauch zu reduzieren, haben wir gedruckte Zeitschriften, Fachliteratur und Werbematerialien auf digitale Alternativen umgestellt.

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Kaffee

Wir setzen auf UTZ-zertifizierte Kaffeebohnen, um die Standards bei den Kaffeebauern kontinuierlich zu verbessern.

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Mobilität

Wir fördern aktiv umweltfreundliche Mobilität, indem wir unseren Mitarbeitern das Leasing von E-Bikes anbieten.

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Ökostrom

Unser gesamter Strombedarf wird zu 100 Prozent aus Wasserkraft im deutschen Inn-Kraftwerkspakt von VERBUND erzeugt.

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Printmaterial

Durch vorrangig digitalen Versand haben wir den Papierverbrauch erfolgreich verringert. Flyer werden ausschließlich auf Umweltpapier gedruckt.

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Recyclingpapier

Wir verwenden ausschließlich Recyclingpapier in allen Drucksystemen und sind aktives Mitglied in der Initiative „CEOs pro Recyclingpapier“.

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Reinigungsmittel

Zur Aufbereitung von IT-Produkten nutzen wir wiederverwendbare Druckbehälter und umweltverträgliche Reinigungsmittel.

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Verpackung

Bereits im Jahr 2020 haben wir erfolgreich unsere Verpackungsgrößen verkleinert und komplett auf den Einsatz von Schaumstoff und PVC verzichtet.

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Verpackungsbänder

An unserer Hauptpackstelle für Notebooks haben wir auf 100 Prozent biologisch abbaubares Packband umgestellt.

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Wasser

Wir fördern Gesundheit und Umweltschutz durch die Bereitstellung von Trinkwasserspendern und wiederverwendbaren Flaschen für alle Mitarbeitenden.

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Werbemittel

Wir setzen auf nachhaltige Werbemittel wie Kugelschreiber aus Recyclingmaterial und Schreibblöcke aus Umweltpapier.

Allianz für Klima

Untertitel?

Allianz für Klima

Wir unterstützen seit 2020 die Allianz für Entwicklung und Klima des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Allianz setzt auf das Potenzial von freiwilligem Engagement und die Hebelwirkung von CO2-Kompensationsprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern.
www.allianz-entwicklung-klima.de

Allianz für Klima & Umwelt

Untertitel?

Allianz für Klima & Umwelt

Die ALLIANZ Klima & Umwelt ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die über das aktive Engagement im eigenen Betrieb hinaus für Klima- und Umweltschutz sensibilisieren und motivieren möchten. Die Mitgliedsunternehmen selbst sind alle klimaneutral. Dies gelingt den Unternehmen, in dem sie gemäß dem strategischen Dreiklang des Kyoto-Protokolls ihre verursachenden Emissionen erfassen, reduzieren und kompensieren.
www.allianz-klima-umwelt.de

Das Karcham Wangtoo Projekt am Fluss Sutlej in Indien

Emissionsausgleich 2022